Hebrondamnitz - jetzt Damnica - im Jahr 2005

Im Jahr 2005 haben wir Damnica erneut besucht und viele Dinge gefunden, die wir bei unserem Besuch im Jahr 2004 nicht gesehen oder übersehen haben.
Wir haben in diesem Jahr einen ausgiebigen Rundgang durch das Dorf gemacht und uns vieles in Ruhe angeschaut. Dank unseres ortskundigen Führers Fritz Reck, auch in Hebrondamnitz geboren, mit uns verwandt und etwas älter als Renate, haben wir natürlich mehr zu Hebrondamnitz erfahren können.
Wegen einer Anfrage hatten wir Kontakt zur Gemeindeverwaltung. Niemand sprach deutsch, wir nicht polnisch und mit der englischen Sprache war auch nichts zu machen. Aber man kannte eine Frau im Ort, die die deutsche Sprache recht gut beherrschte und diese übersetzte dann per Telefon. So konnten alle Fragen geklärt werden.
Wir haben wieder ein schönes Video zum Ort gemacht, aber auch einige Fotos aufgenommen. Hier eine kleine Auswahl:

In diesem Jahr konnten wir uns das Innere der ehemaligen Schloß-Kapelle einmal richtig anschauen.
Das Schloß wurde seit dem Vorjahr weiter verschönert.
Renate's Geburtshaus war auch noch da.
Aus Stall und Scheune von Herrn Lietzke, dem Hauswirt von Klaus Kosbab's Eltern, entstanden ein sehr schönes Wohnhaus und eine Apotheke.
In diesem Jahr haben wir Dank unseres ortskundigen Führers auch den alten deutschen Friedhof gefunden. Nach reichlich 60 Jahren sind immer noch Gräber von ehemaligen deutschen Einwohnern zu erkennen. Aber irgendwann wird es diese Gräber auch nicht mehr geben.
Das Abfahrts- und Ankunftsschild im Bahnhof Damnica. Es fahren noch einige Züge. D-Züge halten allerdings nicht in Damnica.
Die beiden "Heimatforscher" vor dem Haus, in dem Klaus Kosbab als Kind wohnte:

rechts Fritz Reck, links Rolf.

Auch die Kirche im Nachbarort Damno, dem früheren Dammen, in der Renate getauft wurde, haben wir in diesem Jahr erneut besucht.

Die Kanzel in der Kirche in Damno.

Das Taufbecken.

Die rechte Ecke neben dem Altar in der Kirche in Damno. Der Putz ist nicht etwa abgefallen, sondern dort soll das schöne alte Mauerwerk gezeigt werden.

Die Ahnentafel der Familie von Puttkamer in der Kirche von Damno.