Fotoimpressionen - Röderau 2006

In Röderau waren wir schon mehrere Jahre nicht mehr. Im Jahr 2006, während Renate zu einer Kur war, habe ich meinen Geburtsort endlich wieder einmal besucht. Viele Veränderungen zum Guten habe ich gesehen, aber auch einige Dinge, die mich doch schon ein wenig schockiert haben. 

Der Kirchturm hat ein neues Dach. Auch die Wetterhütte im Schulgarten gibt es noch.
Die Kirche hatte ursprünglich einen sehr schönen Zwiebelturm, aber die deutsche Wehrmacht meinte in den letzten Kriegstagen, daß dieser Turm ein zu schöner Ausblickspunkt für die heranrückende Rote Armee wäre. Deshalb wurde er heruntergeschossen. Zu DDR-Zeiten hatte er nur ein ganz flaches Dach und auch keine so schöne Wetterfahne.

Die Sandbergstrasse mit Rolf's Geburtshaus (das hohe helle Gebäude). Der ausgeschachtete Teil der Strasse war schon immer eine Schotterpiste ohne Fußwege und wird nun endlich erneuert.

Von der anderen Seite gesehen.

Von noch weiter östlich.
Der im Vordergrund sichtbare Anstieg der Strasse diente uns im Winter als Rodelbahn. Die Strasse wurde dazu von der Gemeindeverwaltung auch oftmals gesperrt.

Die Nordstrasse, Ecke Grundstrasse mit Blick nach Zeithain.
Links von dem Baum war damals eine kleine Senke, die uns auch zum Rodeln diente, wir nannten sie "Zimmermanns Loch".

Röderau mit Kirche und Schulgebäude von der Strasse nach Prommnitz aus gesehen (etwa der Standort, wie auf der alten Ansichtskarte auf der Röderauer Startseite).
Auf dem Brachland im Vordergrund befand sich der nach der Jahrhundertflut wieder abgerissene Ortsteil "Röderau-Süd".

Blick vom Elbdamm bei Prommnitz (Ortsteil von Röderau) nach Röderau.
Das Feld war während der Jahrhundertflut  überschwemmt, da etwas oberhalb meines Standortes der Elbdamm gebrochen war.

Der "Prommnitzer Busch" vom Elbdamm aus fotografiert. Ein Ort, mit dem mich viele schöne Erinnerungen an meine Kindheit verbinden. In dem toten Elbarm im Vordergrund haben wir als Kinder bis etwa Mitte der 50er Jahre gebadet. Da war es von der Wasserqualität der Elbe her noch möglich. Später nicht mehr.

Hier noch einmal der Elbarm und dahinter die Elbe. Rechts der Stadtpark von Riesa.
Im Vordergrund der Weg zur Fähre.

Einige schön erneuerte Häuser in Prommnitz und über die Elbe ein Blick auf Riesa.

Diese Häuser, die früher der LPG gehörten, wie auch das Schloß Prommnitz, verfallen leider.

Blick auf Riesa.

Der Elbe-Parkplatz in Riesa. Früher standen dort zwei kleinere Schiffswerften und Bootshäuser.

Der Elbdamm von Prommnitz zu den Elbebrücken nach Riesa (für B 169 und Bahnlinien Leipzig - Dresden, sowie Chemnitz - Berlin), Teil des Elberadweges.

Die so ziehmlich verfallenen Reste der einstigen HO-Gaststätte "Waldschlösschen" in Röderau. Hier befand sich  früher eine schöne Gaststätte mit Tanzsaal, einem Vereinszimmer und einem Freisitz im Sommer.
 
Dazu fällt mir eigentlich nur eine Textzeile aus der Oper "Wilhelm Tell" ein:
"STÄTTE MEINER JUGEND, WIE SEH' ICH DICH WIEDER?"