Hebrondamnitz - jetzt Damnica - im Jahr 2007

Im Jahr 2007 haben wir Damnica erneut besucht. Wir hatten uns wieder einige Aufgaben gestellt.

Wir wollten uns einiges im Ort noch einmal in Ruhe anschauen. Unter anderem hatte uns ein älterer Cousin von Renate auf den Ortsteil Ausbau aufmerksam gemacht, in dem er mit seinen Eltern gewohnt hatte. Damit wollten wir auch unsere Videodokumentation zu Damnica vervollständigen.

Wir hatten uns auch vorgenommen,  von Damnica in irgendeiner Art und Weise eine neue Karte zu erstellen. Da wir aber keine Landvermesser sind, wollten wir uns auf Google Earth oder einen ähnlichen Dienst stützen. Aber Polen wird von diesen Anbietern sehr vernachlässigt. Es war im Internet bisher keinerlei brauchbares Material zu finden. Wir haben also unser gutes altes Messtischblatt aus dem Jahre 1891 um die neue Straße zum Ortsteil "Ausbau" und die im Ort liegende, damals noch nicht vorhandene Straße, vervollständigt. In dieser Straße ist auch die Gemeindeverwaltung zu finden.
Update: Mittlerweile ist Damnica auch bei Google-Maps sehr ordentlich dokumentiert.

Herr Tomasz Urbaniak aus Slupsk hatte uns einen Link zu einer Seite des Landkreises Slupsk geschickt, auf der die Ausgrabung von Gedenksteinen auf dem Sportplatz von Damnica durch Schüler des dortigen Gymnasiums dokumentiert wird. Diese Steine wollten wir uns auch einmal anschauen.

Beginnen wir mit unseren Bildern aus Damnica

Das ist der nördliche Teil von Hebrondamnitz auf dem etwas "modifizierten" Messtischblatt von 1891.
Die Straße links oben kommt von Schwetzkow und führt nach Hebrondamnitz. Die Straße nördlich des Puddings-Graben ist neu und wurde nachträglich von uns eingefügt.

Die Zahlen geben die jeweiligen Aufnahme-standorte für die folgenden Fotos an.
Standort 1

Die Straße weiter in Richtung Damnica. 

Standort 1

Die Straße in Richtung Damnica, in der Bildmitte die Häuser südlich des Standortes 4.

Standort 1

Die Häuser aus dem vorhergehenden Bild etwas herangezoomt.

Standort 1

Ein Blick zum Standort 3 und 4, zu dem Ortsteil "Ausbau".

Standort 2

Blick nach Osten auf das letzte Haus des Ortsteils "Ausbau".

Standort 2

Blick zum Standort 4 (in der linken Ecke des Bildes) und der von dort kommenden Straße.   

Standort 2

Blick zu den Standorten 3 und 4.

Standort 3

Vom westlichen Beginn des Ortsteiles "Ausbau" zum östlichen Ende (Standort 2).

Standort 4

Blick nach Südosten, zum Waldrand. Diese Häuser ziehen sich hinunter bis zu der Straße, die von der ehemaligen Nordseite des Gutes zur ehemaligen Wassermühle hinunter führt.

Standort 4

Blick zurück zum Dorf. Die Wohn-blöcke im vorigen Bild sind weiter links.

Standort 4

Blick nach Südwesten zur von Schwetzkow kommenden Straße, dem folgenden Standort 5.

Das ist nun der südliche Karten-Teil von Hebrondamnitz auf dem etwas "modi-fizierten" Messtischblatt von 1891.
Die zu dem "m" von Hebrondamnitz und die von dort in südlicher Richtung führenden Straßen wurden eingefügt. Sie waren 1891 noch nicht vorhanden. Etwa an dem roten Punkt ist die Gemeindeverwaltung zu finden. Die eingefügten Straßen sind aber nicht maßstabsgerecht ! Auch die vorhandenen Häuser wurden nicht eingezeichnet.
Standort 5

Die von Schwetzkow kommende Straße führt in den Ort. Links die auf der alten Karte zum Gut führende Straße.

Standort 5

Die Kamera etwas weiter geschwenkt und die Häuser südlich des Standortes 4 kommen in das Blickfeld.

Standort 6

Blick zurück in den Ort.

Standort 6

Blick zum Standort 7. Im Hintergrund der Bahndamm, rechts nach Slupsk, links nach Damnica und weiter nach Gdansk.

Standort 7

Hier geht es nach Damnica.

Standort 7

Der Weg nach Karzniczka (unter der Bahn hindurch) und geradeaus nach Debnieczka.

Standort 8

Der Sportplatz von Damnica, südlich der Eisenbahnstrecke, auf dem auch die bereits erwähnte Ausgrabungsaktion stattfand. Es waren keine Gedenksteine zu finden.

Hier nun die Aufnahmestandorte in der Ortsmitte von Damnica.
Standort 9

Die Straße "Dolna" nach außerhalb des Ortes zum Standort 7.

Standort 9

Die alte Schule von Hebrondamnitz.

Standort 9

Die Straße nach Swiecichowo, dem früheren Schwetzkow (zu den Aufnahmestandorten 5 und 1), rechts die alte Schule.

Standort 10

Die Straße führt zur Nordseite des Schlossparks (Standort 12).

Standort 10

Die von Swiecichowo kommende Straße in Richtung Karstnitzbrücke (Standort 11).

Standort 11

Blick von der Brücke über die Karstnitz zum Schlosspark.

Standort 11

Blick von der Brücke über die Karstnitz bachaufwärts. Der Wohnblock steht in der Nähe des neuen Friedhofs.

Standort 11

Blick von der Brücke über die Karstnitz zur Post und weiter zur von Karzniczka kommenden Straße.

Standort 12

Die Straße an der Nordseite des Schlossparks. Rechts geht es zum ehemaligen Gemeindehaus. Geradeaus führt die Straße zum Aufnahmestandort 10 an der Straße nach Swiecichowo.

Standort 12

Das ehemalige Gemeindehaus.

Standort 12

Die Nordseite des Schlosses im Juni 2007.

Standort 13

Der noch aus deutschen Zeiten vorhandene alte Friedhof. Der vom Kamerastandort weiter rechts liegende neue Friedhof ist so gut wie voll belegt. Deshalb nutzt man diesen jetzt mit. Die Kreuze im Hintergrund stammen noch aus ganz alten Zeiten.

Standort 13

Ein Zug in Richtung Slupsk hinter dem Friedhof.

Standort 13

Die zum Sportplatz und weiter nach  Karzniczka und Mianowice führende Straße unter der Bahnunterführung.

Standort 13

Die gleiche Straße, wie im vorherigen Bild, in Richtung Ortsmitte.

Die hier gezeigten Bilder, natürlich mit Ausnahme der Kartendarstellungen, stammen aus unseren im Juni des Jahres 2007 gemachten Videoaufnahmen von Damnica.
Ein Video, in dem auch die im Jahr 2005 gemachten Aufnahmen, einschl. der Kirche in Damno, inbegriffen sind, haben wir erstellt. Die Kirche von Damno haben wir mit aufgenommen, weil dort ja viele alte Hebrondamnitzer getauft oder konfirmiert wurden. Bei Interesse daran, schreiben Sie einfach eine Mail.  

Das Ergebnis der durch die Schüler des Gymnasiums von Damnica vorgenommenen Ausgrabungen der Gedenksteine auf dem Sportplatz konnten wir leider nicht mehr in Augenschein nehmen. Die Steine waren nicht mehr zu sehen. Inzwischen haben wir erfahren, daß sie zur Sicherheit verwahrt wurden sind.
Es gab dazu auch eine sehr informative WEB-Seite, auf der sehr gut beschrieben war, wie es zu dieser Aktion gekommen war und wie alles abgelaufen ist. Auf dieser Seite war ebenfalls reichlich Bildmaterial vorhanden, das sowohl die Aktion, als auch die ausgegrabenen Gedenksteine dokumentierte. Diese Seite ist jedoch leider nicht mehr zu erreichen.